Samstag, 20. August 2016

It`s an accident, stupid!

*This is a crosspost from Banishea*


 Yes, indeed:
  • being trafficked into engaging in prostitution under brutal circumstances
  • being the victim of ‚dirigistive‘ pimping
  • being sexually assaulted
  • being kept prisoner in an apartment
  • ….
…. is no longer being the victim of a brutal crime. No. It’s a “work accident“. And we are supposed to celebrate this and to applaud this “breakthrough“ in “sex workers‘ rights“.

Indeed. The more academic pro-sex industry advocates and the self-defined “supporters“ of trafficked women are celebrating (or not) a court decision.

The background, and also the impact will be difficult to fully grasp for those who are not aquainted with German “culture“ and German legal approaches or how the insurance systems work. Not being aquainted with how we rely on beaurocracy, administrative processes and legalistic definitions when it comes to ignoring or engaging in or profiting from human rights abuses means you have good chances of having retained basic common decency. In any case – subtlety would be wasted here.


Gewalt im Bordell Europas - ein "Arbeitsunfall"?

„Der Arbeitsvertrag sah vor, dass sie die Hälfte ihres Lohns an ihren Arbeitgeber auszurichten habe, sie 24 Stunden am Tag zur Verfügung stehen müsse und ihr eine Wohnung, Essen, Arbeitskleidung, Flugtickets, Papiere und Werbung gestellt werden würde (sic). Sie arbeitete daraufhin in verschiedenen von ihrem Arbeitgeber angemieteten Wohnungen und in einem Club. Die Kontaktperson ihres Arbeitgebers, ein Mann, wurde im Laufe der Zeit jedoch immer aufdringlicher. Zum Ende hin wich er ihr nicht mehr von der Seite und sie musste sexuelle Handlungen an ihm, unbezahlt und auch gegen ihren ausdrücklichen Willen, vornehmen. Eines Tages hat er sie schließlich in einer der angemieteten Wohnungen eingesperrt, mit dem Versprechen bald wiederzukommen und sich um ihre Papiere zu kümmern. Zwei Tage lang geschah nichts. Schließlich stieß sie in einem Internetforum auf einen Bericht einer anderen Frau, die eine ähnlich schlimme Erfahrung mit dem besagten Mann gemacht hatte. Sie beschloss, sich aus dieser Situation zu befreien und sprang aus dem Fenster. Dabei erlitt sie schwere Verletzungen am unteren Rücken und an den Beinen.“ (1)

So fasst ein juristischer Blog der Humboldt-Universität im Zusammenhang mit einem Urteil des Sozialgerichts Hamburg  vom 5. August 2016 den Sachverhalt eines Verfahrens zusammen, in dem die osteuropäische Betroffene mit Unterstützung des Deutschen Instituts für Menschenhandel Menschenrechte die Gewährung von Leistungen aus der Unfallversicherung beantragte - und gewann. Gefeiert wurde dieses Urteil  als "wegweisend" (Humboldt Law Clinic) bzw. "richtungsweisend" (Koordinierungsstelle gegen Menschenhandel).

Hier liegen also vor (mindestens):
  • Menschenhandel zum Zwecke der sexuellen Ausbeutung
  • Freiheitsberaubung und Entführung
  • Vergewaltigung/ sexuelle Nötigung
  • dirigistische und ausbeuterische Zuhälterei
Und dies müsste sogar nach den extrem lauen und dehnbaren deutschen Gesetzen zum Thema nach ihrer Angleichung an die weitestgehende Entkriminalisierung der Strukturen der Sexindustrie 2002ff noch gelten. Sagen wir es so: sogar in Deutschland ergibt sich hier ein gewisser „Anfangsverdacht“. Aber vielleicht ist dies eine zu optimistische Betrachtung.

Es ist auch müßig darüber nachzudenken, denn Gültigkeit erlangen hierzulande andere Einschätzungen und die Ausbeutung von Frauen in der Prostitution genießt eine solche Akzeptanz in all ihren Ausmaßen, dass ihre wüstesten Folgen offenbar nur um den Preis der absoluten Normalisierung und alltäglichen Hinnahme der Gewalt abgemildert werden dürfen: Nach deutscher neuer Lesart handelt es sich hierbei – siehe das Urteil des Sozialgerichts Hamburg vom 23. Juni 2016, das am 5. August rechtskräftig wurde – nämlich nicht um massive Verbrechen an einer Person oder um Menschenrechtsverletzungen, sondern um einen „Arbeitsunfall“. (2)

Donnerstag, 23. Juni 2016

Offener Brief an David Garrett: Hören Sie auf Frauen zu benutzen!

Hallo David Garrett,

wir gehören zu einer Gruppe von Abolitionistinnen, die sich für die Abschaffung der Prostitution im Sinne eines Sexkaufverbotes nach Schwedischem Vorbild stark machen. Wir haben die Vorwürfe Ihrer ehemaligen Freundin Ashley Youdan in der Presse und Ihre Gegendarstellung dazu zur Kenntnis genommen. Für viele Ihrer Fans war dies ein Schock.

Die Fakten, die auch Sie nicht leugnen bzw. selbst verlautbaren, sind, dass Sie Ashley Youdan kennengelernt haben, als Sie Sich aus „Einsamkeit“ an einen „seriösen Escort-Service“ wandten (Interview in Die Welt, 7.6.16). Auch wussten Sie, dass Youdan eine amerikanische Porno-Darstellerin ist. Fakt ist ebenfalls, dass Sie mit Frau Youdan laut Ihrem Welt-Interview von Oktober 2014 bis Februar 2016 liiert waren und dass Sie in genau dieser Zeitspanne, nämlich im April 2015, über die deutsche Presse bekannt gaben, dass Sie nun „die Richtige“ gefunden hätten, nämlich ein Münchener Model namens Bianca. Wir dürfen also festhalten, dass Sie zwei „Liebes“beziehungen gleichzeitig führten.

Ein Schlachtruf der zweiten Frauenrechtsbewegung in den 1970er Jahren lautete: „Das Private ist politisch.“ Werter David Garrett: Wer sich Frauen bestellt wie eine Pizza und zwei Freundinnen (bzw. Verlobte) gleichzeitig hat, denen er seine Liebe beteuert, der hat mit Respekt und Achtung vor Frauen nicht viel am Hut. Der begegnet Frauen nicht auf Augenhöhe, sondern behandelt sie wie Sexobjekte zum Freizeitvertreib, aber nicht wie fühlende Menschen. Zumindest bei Ihrer Dreiecksbeziehung räumten Sie nun ein, dass Sie damit Menschen verletzt haben – immerhin.

Was Ihre „Bestellung“ von „Escort-Mädchen“ betrifft, können Sie es Sich schön reden wie Sie wollen: Auch ein „seriöser Escort-Service“ bleibt ein Akteur der Sexindustrie und Sie damit ein Freier. Haben Sie Frau Youdan jemals gefragt, wie Sie in der Porno- und Prostitutionsbranche gelandet ist? Pornografie ist nichts anderes als gefilmte Prostitution und darin landen sehr oft Menschen/Frauen, die in ihrem Leben eine einschneidende Erfahrung mit einer Form von Gewalt gemacht haben. Meistens sind es verletzte Seelen. Nicht Frauen (und wenige Männer) suchen sich die Prostitution aus, sondern die Prostitution sucht sich ihre Opfer aus, sagte sinngemäß die kanadische Prostitutionsüberlebende Bridget Perrier.

„We, the survivors of prostitution and trafficking […] declare that prostitution is violence against women. Women in prostitution do not wake up one day and „choose“ to be prostitutes. It is chosen for us by poverty, past sexual abuse, the pimps who take advantage of our vulnerabilities, and the men who buy us for the sex of prostitution.“ (Manifest, Coalition against trafficking in women conference, 2005)

Anstatt sich prostituierter Frauen zu bedienen, sollte man Ihnen die Hand zum Ausstieg reichen. Sie sagen, Sie hätten genau das getan: Sie hätten Frau Youdan finanzielle Unterstützung angeboten, damit Sie nicht mehr in der Porno- und Prostitutionsbranche „arbeiten“ muss. Warum wollten Sie sie da herausholen? Weil Sie instinktiv wissen, dass Pornografie und Prostitution sexuelle Ausbeutung sind, die den Akteurinnen schadet? Sie selber haben aber zumindest letztere in Anspruch genommen, geben dies unverblümt zu und erwarten dafür sogar Verständnis. Sie haben eine Schwester: Wie fänden Sie es, wenn Ihre Schwester ihr Geld in der Escort-Branche verdiente? Sicherlich würden Sie alles daran setzen, dass Ihre Schwester nicht Ihr Geld als „Escort-girl“ verdient. Sie werden selber am besten wissen, warum. Ihre Doppelmoral wird Ihnen hier hoffentlich auffallen.

Stellen Sie dann bitte nicht die rhetorische Frage, ob die Öffentlichkeit Ihnen nun vorwerfen wolle, dass Sie bei Ihrem einsam machenden Lebensstil „Escort-Services“ in Anspruch nehmen. Doch, genau das werfen wir Ihnen hiermit vor. Sie versuchen, Sich mit dieser Frage als Opfer Ihrer Lebensumstände zu inszenieren. Mit Verlaub Herr Garrett: Ihre Lebensumstände, die Sie vereinsamen lassen, sind Ihr Problem. Frauen sind nicht dafür da, einsame Herren gegen Geld zu „trösten“.

Sie erliegen dem Irrtum, Sie könnten Sich menschliche Nähe kaufen. Sie können Sich nicht einmal Sex kaufen, wenn wir Sex so definieren, dass beide Spaß an der Sache haben und die Bedürfnisse und Vorlieben beider gleich wichtig sind. Was Sie Sich hingegen gekauft haben, war sexuelle Gewalt, die nur deshalb nicht auffällt, weil das Schweigegeld sofort bezahlt wird. Es geht nur um die Bedürfnisse und Vorlieben des Zahlenden. Prostitution an sich in ihrem Kern ist Gewalt und Machtmissbrauch - auch wenn Sie der Bezahlten keine Rippen brechen oder Sie nötigen, Urin zu trinken. Da spielt es keine Rolle, ob sie unter dem Namen „Escort-Service“ in der High-Society mit viel Schicki-Micki drumherum stattfindet oder hinterm Gebüsch an der Autobahnraststätte. Dass Sie Frau Youdan anschließend die große Liebe und den rettenden Ritter vorspielten und gleichzeitig in Deutschland mit einer anderen Dame anbandelten, lässt die Kränkungen der beiden, insbesondere von Frau Youdan, erahnen. Da fällt es wohl nicht nur uns schwer, daran zu glauben, dass Sie in beide Damen aufrichtig verliebt waren, wie Sie behaupten.

Frau Youdan ist genauso wie Sie auch ein Mensch. Sie bewegt sich in einem Markt, der geprägt ist von Gewalt und Erniedrigung. Das sollten Sie bei Ihrem weiteren Vorgehen bedenken.

Wir raten Ihnen deshalb: Hinterfragen Sie Ihre patriarchale Sozialisation, lesen Sie Bücher von ausgestiegenen Prostituierten wie Rachel Moran und vor allem entschuldigen Sie Sich bei den Frauen, die Sie zum Stillen Ihrer Einsamkeit benutzt und enttäuscht haben.

Mit feministischen Grüßen,

Yvonne Smidt
Marie Merklinger (SPACE international)
Yasemin Ceylan
Manuela Schon
Inge Kleine
Solveig Senft
Ingrid Aigner
Hanna Spiegel
Rose Gabriel

Dienstag, 21. Juni 2016

Change gon' come – und die alte Rhetorik geht

Und wen stören dabei schon ein paar Lügen. Oder sollten wir es „stillen Rückzug“ nennen?

Anlass des Artikels ist eine interessante Art Pressemitteilung mit einer Lobeshymne auf die Prostitution und den Frankfurter Lobbyverband Doña Carmen, verbreitet über die Full-Service Werbe- und Medienagentur“ RTO im businessportal24.com

[ Anmerkung dazu: Die Werbeagentur hat inzwischen einen Fehler dazu eingeräumt und möchte den Artikel in den nächsten Tagen ändern. Wir lassen diesen Bericht dazu hier trotzdem stehen, weil wir den Fehler bezeichnend finden. 21.06.2016. Nachtrag. Inzwischen gibt es eine bereinigte Version und - vermutlich nicht mehr lange - das Original hier. Der oben eingefügte Link führt auf Error 404, da diese Seite aus business24.com wohl gelöscht wurde.]

In dieser Mitteilung findet sich folgender Satz:

"So schaltete "Dona Carmen e.V." im Jahr 2009 unter anderem eine durch Spenden finanzierte, etwa 25.000 Euro teure Anzeige, um sogenannte "Flatrate-Bordelle" zu stoppen und den menschenunwürdigen "Sparabonnement-Preis" für Frauenbenutzung zu unterbinden."

?

Zur Erinnerung:

Doña Carmen schaltete 2009 keineswegs "eine [...] Anzeige, um sogenannte "Flatrate-Bordelle" zu stoppen und den menschenunwürdigen "Sparabonnement-Preis" für Frauenbenutzung zu unterbinden".

Mittwoch, 8. Juni 2016

Tausche Menschenrechtsverletzung gegen Menschenrechtsverletzung: "Den Arbeitssklavinnen im Schlachthof geht's auch schlecht."

Warnung: Klare Sprache zu sexueller Gewalt.


Um Mal einen der Sätze anzubringen, bei denen diejenigen, die sie äußern, tatsächlich denken, sie seien Argumente FÜR das Zulassen von Sexkauf, dem Kauf sexuellen Zugriffs auf vor allem Frauen.
Mal abgesehen davon, dass wohl keine Arbeit der Welt so schlimm und so demütigend ist, wie die, bei der eigenen Vergewaltigung noch lächeln und stöhnen und ermutigen zu müssen - soll dieser Satz jetzt die Arbeitssklaverei auf dem Schlachthof entschuldigen oder die Prostitution?
Das ist mir bei solchen Sätzen nämlich nie ganz klar. Eine Menschenrechtsverletzung wird nicht angesprochen um sie zu skandalisieren und möglichst abzuschaffen, sondern lediglich um eine andere zu relativieren und zu rechtfertigen.

Montag, 6. Juni 2016

Anhörung im Bundestag - Stellungnahmen

Heute findet eine Anhörung zum neuen Prostitutionsgesetz im Deutschen Bundestag statt. Wir bedauern, dass der Nordische Ansatz - trotz Empfehlung des Europaparlaments - in die Beratungen leider gar nicht erst als Möglichkeit in Betracht gezogen wurde. Wir halten den Versuch einer weiteren Regulierung für verschenkte Zeit, in der weitere Hunderttausende von Mädchen- und Frauenleben zerstört werden.
 


Hier ist eine Übersicht von dazu abgegebenen und bereits verfügbaren Stellungnahmen.

Donnerstag, 19. Mai 2016

Von "Menschenjagden", "Blockwarten", "Hurenhasserinnen" und "Nazimethoden": Eine Lektion in Doppelmoral


"Im übrigen gilt ja hier derjenige, der auf den Schmutz hinweist, für viel gefährlicher als der, der den Schmutz macht." - Kurt Tucholsky

Kommentar zur Löschung einer Google-Karte mit dem Titel "Das Bordell Europas"

Click (or scroll down) for the English translation of this article.

Adressen stehen im Netz – es sind die Adressen von Laufhäusern, von Bordellen, von „FKK-“ und „Saunaclubs“. Privatadressen sind keine dabei, Adressen, die nur über Telefonate zu finden sind, auch nicht. Vermerkt wurden sie auf einer Landkarte, die Interessierten die Möglichkeit gab, sich auch jenseits von Freierforen und Sexseiten über die Verbreitung dieser Prostitutionsstätten in ihrer unmittelbaren Nachbarschaft zu informieren. Die Landkarte ist voll, denn ja, Deutschland hat sich seinen Namen als Bordell Europas, als Bordell der Welt, redlich verdient.

Die Google Map sorgt in der „Sexarbeitsszene“ über deutsche Grenzen hinweg für Aufsehen: Deutsche Abolitionistinnen haben sich erdreistet, offen im Netz zugängliche Daten an anderer Stelle erneut öffentlich zu machen. Die Erstellerinnen der Karte wiesen ausdrücklich darauf hin, dass es sich bei den 2000 (anfangs 1600) Adressen nur um einen Bruchteil der Adressen handelt, weil bei einem nicht unerheblichen Teil die Adressen erst telefonisch erfragt werden müssen. Da keine Telefonate geführt wurden, gingen die entsprechenden Adressen oder Treffpunkte nicht in die Karte ein. Wozu auch? Um das Ziel der Karte zu erreichen - nämlich darzustellen, dass Prostitution in unserer aller Nachbarschaft stattfindet und eine Parallelwelt vor unserer aller Augen für die meisten unsichtbar existiert – sind diese weiteren Adressen nicht mehr nötig.

Obwohl also die Liste nicht ansatzweise vollständig ist, gibt es einen Sturm in den sozialen Netzwerken: Die Seite mit der Karte müsse gelöscht werden, denn sie gefährde die Sicherheit der Frauen (oder jungen Männer) in der Prostitution dort.

Dies erstaunt. Denn zweitens wird uns und allen immer wieder erzählt, dass die Sicherheit derer unmittelbar im Prostitutionsgewerbe durch die Öffentlichkeit der legalen Situation in Deutschland doch so besonders gut gewährleistet sei – im Gegensatz zum angeblichen Untergrund in Schweden. Und erstens stammen ALLE auf der Karte angegebenen Adressen aus offen im Netz zugänglichen Seiten. Sie wurden Werbeanzeigen, Freierforen und Sexseiten entnommen. Solche von Vertretern und Profiteuren der Sexindustrie erstellten Listen und Karten gibt es z.B. für JEDEN REGIERUNGSBEZIRK in Baden-Württemberg.

Aber genau hier liegt der Hase bzw. das Geld im Pfeffer: Prostitution, die Prostituierung von Frauen oder jungen Männern oder Transfrauen braucht ihre Parallelwelt. Sie soll in einem möglichst gut zu erreichenden, aber dennoch geschlossenen Milieu stattfinden, damit die Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger nicht hinschauen muss. Laut Udo Gerheim [1] zieht das eine bestimmte Gruppe von Freiern noch extra an, die sich dann einbilden können, trotz ihres absolut staatskonformen und privilegiensichernden Verhaltens an besonders interessanten und „verruchten“ Dingen beteiligt zu sein. Insgesamt soll jedoch die Mehrheitsgesellschaft hierzulande von dieser Welt und diesem Milieu nichts mitbekommen. Denn einen klaren und ethischen Blick auf Prostitution kann dieser Geschäftszweig nicht vertragen. Inzwischen zeigen sowohl europäische Entwicklungen, als auch die mediale Darstellung der Prostitution in Deutschland, dass hingeschaut wird; die hübschen Parties, auf denen Politikerinnen und Betreiberinnen mit Sekt anstoßen, sind (hoffentlich) vorbei. Entsprechend heftig war die Reaktion der Betreibenden dieser Bordelle und ihrer VertreterInnen und Verbündeten auf die Karte.